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Eine eigene Schule

Viele Menschen stehen vor einem Gebäude

Es gibt auch Schulen nur für
Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
Diese Schulen heißen Förder-Schulen.
Manche Kinder und Jugendliche mit Behinderung
wollen vielleicht auf eine solche Schule gehen.
Oder die Eltern wollen das.
Dafür kann es gute Gründe geben.

Oft ist es auch so:
Ein Kind oder ein Jugendlicher mit Behinderung
geht eine Zeit lang auf eine Förder-Schule.
Später wechselt das Kind auf eine Schule für alle.
Später heißt: Wenn sich das Kind dafür fit fühlt.

Förderschulen haben Vorteile und Nachteile.
Eltern und Kinder müssen eine Entscheidung treffen.
Sie müssen sich überlegen:
Was genau ist uns wichtig?

Die Nachteile von Förderschulen

Ein Kind in einer Förderschule ist nicht bei allem dabei.
Es ist zum Beispiel in der Schule nur mit Kindern zusammen, die auch eine Behinderung haben.
Und in der Freizeit ist es vielleicht auch vor alle
mit Kindern mit Behinderung zusammen,
weil es wenig Kinder ohne Behinderung kennt.
Das Kind mit Behinderung lernt wenig,
in der Gesellschaft mit allen zusammen zu sein.
Vielleicht fühlt es sich ausgeschlossen.

Die Vorteile von Förderschulen

Förderschulen haben aber auch Vorteile.
Die Klassen in den Förder-Schulen sind kleiner
als die Klassen in den Schulen für alle.
Es sind weniger Kinder in der Klasse.
So haben die Lehrer und Lehrerinnen
in den Förder-Schulen mehr Zeit für jedes Kind.

Nur Kinder mit Behinderungen

Vielleicht ist ein Kind auch sehr zufrieden,
wenn es nur mit Kindern mit Behinderung
in die Schule geht.
Denn vielleicht denkt es in der Schule für alle:
Alles sind anders als ich. Ich fühle mich allein.

Besonders gute Förderung

An einer Förder-Schule kann ein Kind sehr viel lernen.
Denn alles ist für die Kinder mit Behinderung.
Es gibt viele Materialien und technische Sachen,
die alle besonders gut passen.
Auch die Lehrer und Lehrerinnen kennen sich
besonders gut mit Kindern mit Behinderung aus.

Die einzelnen Arten von Förder-Schulen

Es gibt unterschiedliche Arten von Förder-Schulen.
Die einzelnen Arten von Förder-Schulen kümmern
sich um Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen.
Diese Arten von Förder-Schulen gibt es:

  • Sehen. Für Kinder, die nicht gut sehen können
    oder blind sind.
  • Hören. Für Kinder, die nicht gut hören können
    oder die gar nicht hören können.
  • Sprache. Für Kinderr, die nicht gut sprechen können.
  • Körperliche Entwicklung. Für Kinder, die eine
    körperliche Behinderung haben.
  • Emotionale und soziale Entwicklung.
    Für Kinder, die Probleme mit der Seele
    oder anderen Menschen haben.

Auch an den Förder-Schulen kann man
einen Schul-Abschluss machen.

Förder-Schulen vom LVR

Auch der LVR hat Förder-Schulen.
Der LVR hat 37 Förder-Schulen im Rheinland.